Dojoleiter

Karl - Heinz Lübcke

7.Dan Kyoshi

SVG - Pönitz



Klaus-Dieter Schultz Mölln

HAKUSHINKAI MÖLLN

6.Dan Renshi


Norbert Rübenkamp Hamburg

HAKUSHINKAI HAMBURG

6.Dan


Christian Haarmann Osnabrück

HAKUSHINKAI OSNABRÜCK

4. Dan


Dr. Hajo Neumann Mannheim

Hanuman Mannheim

3.Dan


Silke Makowski Flensburg

TOKAI SPORTS

2. Dan


Harald Hermann - Trentephol

Judo - Klub - Elmshorn

2. Kyu


Carsten Müller Ehrhard

26409  Wittmund

1.Dan



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Auch 2017 war wieder ein erfolgreiches Wochenende für alle Dojoleiter der D.I.V.


Wir konnten ein neues  Mitglied begrüßen, der Leiter der Iaidogruppe aus Elmshorn, Harald-Hermann

Trentephol aus dem Judo-Klub-Elmshorn.

Als langjäriger Aikidoka hat Harald auch schon lange Erfahrungen mit dem Schwert und ist somit ein weiteres wichtiges Mitglied unserer Gemeinschaft. Ein Übungsleiterlehrgang ist ja nicht nur zum „Klönschnack“ gedacht, wie man wohl in Hamburg sagt. So war es ein Anliegen, mit Harald Hermann           Trentephol  einen neuen Dojo-Leiter in die Runde aufzunehmen.

Natürlich wurden aktuelle Anliegen und Fragen geklärt und das kommende Jahr geplant. Vor allem aber wurden Ausbildungsstandards überprüft und ausgeschärft. Angefangen vom Saho über Eckpunkte aller Seitei-Iai Formen bis zu sinnvollen Suburi- und Partnerübungen wurden viele Details thematisiert.

Darüber hinaus war es Karl-Heinz Lübcke, der den Lehrgang in bewährter Weise engagiert und intensiv gestaltete, auch ein Anliegen, das Unterrichten als solches zu optimieren. Dazu gehörte es u. a. auch, nachdem drei Mitglieder zeitgleich drei Kata vorgeführt hatten, sofort allen eine Rückmeldung zu allen Kata zu gegeben. Nach diesen durchaus fordernden Aktivitäten sorgte dann der „Klönschnack“ dafür, die Informationen aus allen Dojos zu teilen. Kurz: Es war wieder einmal ein sehr ergiebiges Treffen, das sich in die mittlerweile langjährige Tradition einreihen darf.

C.H. 28.-29.10.17


Übungsleiter-Lehrgang 2018: Neun Mann in einem Boot

„Denkt an das Boot“. Dieser Satz fiel am letzten Oktober-Wochenende im Hansa-Dojo mehrfach. Lübcke Sensei, der bei dieser Gelegenheit den Ehrentitel Kyoshi verliehen bekam, erklärte uns Landratten mit dieser Allegorie, wie wir im Iaido weiterkommen: Das Ufer zieht vorbei und ändert sich ständig. Doch wir sollen auf uns selbst achten in unserem Boot: Balance halten, Mitte finden, sicher navigieren.

Es wurden also die ganz großen Steine umgedreht an jenem Wochenende in Hamburg. Ki-Ken-Tai-Ichi, eines der hohen Ziele im Iai, wurde gesucht und vielleicht auch ab und an gefunden. In jeder Kata machten wir uns auf Entdeckungsreise nach diesem wichtigen Zustand. Jeder Übungsleiter musste auch mal als Anschauungsobjekt herhalten, wo es noch hapert. Das gehört dazu!

Dabei wurde dann klar, dass auch eine gute, solide ausgeführte Technik für die wahre Meisterschaft zu wenig ist. Gewohnheit ist Stillstand und steht einem guten Iai im Wege. Formen werden tot, auch wenn sie vom technischen Standpunkt aus betrachtet gut ausgeführt sind. Wahres Iai muss darüber hinaus gehen!

Natürlich stand aber auch die Verbesserung der Lehre auf dem Programm, gemäß der eigentlich simplen Erkenntnis: Was ein Übungsleiter nicht kann, das kann er auch nicht weitergeben. Selbst immer nach vorne streben, um auch unsere Schüler mitzunehmen, das wurde und wird von uns erwartet. Dazu gehört auch, die Philosophie nicht zu vernachlässigen, die hinter der Technik steckt. Als Übungsleiter sollte man einen Plan haben, für sich selbst und für seine Schüler. Nur wenn man diesen hat und hartnäckig verfolgt, gelangt man zum Ziel.

So ging ein intensiver Lehrgang erstaunlich schnell zuende und brachte doch Vieles zum Nachdenken mit sich. Ich danke an dieser Stelle Lübcke Sensei von Herzen für SEINEN Plan mit uns. Bei mir wirkt der jetzt seit 20 Jahren und ich denke nicht ans Stehenbleiben oder Aufhören!

Dr.Hajo Neumann


Übungsleitertreffen in Hamburg Hansa Dojo 2018